Ofengemüse im Sommer

Was einem der Gemüsegarten im Sommer alles schenkt, ist ja oft viel zu viel, um es im Berufsalltag zu verarbeiten. So kommt es, dass es Rezepte braucht, die schnell gehen und wo alles Gemüse aus dem Garten, das gerade da ist, Platz findet. Und dafür ist kaum etwas besser geeignet, als eine Auflaufform voller Sommergemüse, oder? Gott sei Dank lässt sich fast alles gut im Ofen garen. Die einzige Ausnahme in der Sommer-Erntezeit bei mir im Garten ist die Salatgurke. Doch für Paprika, Tomaten, Zwiebel etc. ist der Ofen bei 200 Grad der perfekte Platz. 

Ofengemüse im Sommer
Ofengemüse im Sommer

Natürlich dürfen frische Kräuter nicht fehlen. Für mich ist der Gang zum Kräuterbeet fast das Schönte an der Arbeit an einem Gericht. Sich noch das Tüpfelchen am i zu holen. Dem Gericht noch das Gewisse Etwas zu verleihen und sich dabei jedes Mal darüber zu freuen aus dem Vollen schöpfen Zu können. Und das von April weg bis in den späten Oktober hinein. Schaff ich es dann auch noch rechtzeitig die Kräuter „winterfit“ zu machen, sprich sie zu trocknen, einzufrieren oder als Pesto zu verarbeiten, dann ist das Glück perfekt.

Gartentipp Für die Verarbeitung im Ofen bei hohen Temperaturen ist nicht alles gut geeignet. Am besten lassen sich dazu Kräuter verwenden, die man auch gut für den Winter trocknen kann.
Dazu zählen: Oregano, Majoran, Rosmarin oder Thymian. Eher nicht: Basilikum, Schnittlauch, Petersilie oder Liebstöckl.

Tipps & Tricks aus dem Rezeptheftl

Der Vorteil am Ofengemüse ist auch, Gemüse verbrauchen zu können, das vielleicht schon an den Vortagen geerntet wurde. Es muss nicht mehr ganz frisch sein, denn die hohen Temperaturen verändern den Geschmack und setzen andere Aromen frei. So kann alles, was der Garten hergibt verkocht werden und es landet weniger am Kompost oder in der Bio-Tonne.

Ofengemüse im Sommer
Ofengemüse im Sommer

Zutaten

Für 1 Single-Portion
1 kleiner grüner Paprika
1 mittlere rote Ochsenherztomate
5 kleine gelbe, birnenförmige Tomaten
4 orange Cocktailtomaten
1 kleine Zwiebel oder Lauchzwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Oregano
2 Zweige Majoran
3 Zweige Thymian
Olivenöl
Salz, Pfeffer 


Zubereitung

0 || Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. 
1 || Das gesamte Gemüse – Paprika, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch – in kleine, mundgerechte Stücke schneiden bzw. halbieren und in einer Auflaufform nebeneinander und nicht überlappend auflegen.
2 || Gemüse (eher großzügig) mit Olivenöl übergießen. Und mit Salz und Pfeffer nicht sparen.
3 || Kräuter, wenn möglich, frisch aus dem Garten holen, unter fließendem Wasser kurz abspülen und auf das Gemüse legen. 
4 || Auflaufform für etwa 30 Minuten in den Ofen schieben. Jedenfalls solange, bis die Kräuter ausgetrocknet sind und sich am Gemüse leichte braune, geröstete Ränder abzeichnen. Dann ist der richtige Zeitpunkt zum Rausnehmen. 
5 || Kräuter-Zweige vom Gemüse nehmen, aber nicht wegwerfen – diese lassen sich noch gut in einem Kräuterpesto verarbeiten. Gemüse entweder direkt aus der Form essen oder, wenn am Teller angerichtet, dann unbedingt noch das in der Form verbliebene aromatisierte Öl mit frischem Brot auftunken oder auch im Kräuterpesto weiter verwenden. 

Rezept-Variante Ofengemüse lässt sich ja quasi aus allem machen, was der Garten im Sommer hergibt. Gut geeignet sind auch: Zucchini, Pastinaken oder Brokkoli sowie Karfiol (alias Blumenkohl).

TIPPS & TRICKS AUS DEM REZEPTHEFTL
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